Gedanken

[Gedanken] Winterzeit= Erkältungszeit

„Hey Mr. Grey! Komm wieder her und mach mich los!“ Ziemlich genau so fühle ich mich gerade. Als hätte mich jemand hilflos ans Bett gefesselt und genießt es in vollsten Zügen mich zusehen zu lassen, wie andere sich vergnügen.

Nein, ganz so dramatisch ist es nicht. Ich bin nur, wie sollte es anders sein, krank geworden. Das ist leider eines der Probleme, wenn man im Dienstleistungssektor arbeitet und mit Menschen zu tun hat. Man kann der Grippewelle nicht entrinnen.
Nun gut, ich versuche das Beste daraus zu machen und arbeite an diesem Blog und anderen Projekten zu denen man keine Zeit hat, wenn man lieber draussen herum kraxelt.

Hier ein paar Tipps wie man die Tage des Hausarrests halbwegs gut übersteht, ohne die Motivation zu verlieren (gilt natürlich nur, wenn man nicht im akuten Fieber-Delirium schwebt, sondern von Zeit zu Zeit aufstehen kann):

  • Pläne schmieden!
    Jeder hat bestimmte Ziele, die er erreichen möchte, sei es arbeitstechnisch oder im privaten Sektor. Wenn man krank ist, hat man genug Zeit sich hinzusetzen und sich damit auseinander zu setzen. Im bettlägrigen Zustand ist das ebenfalls möglich. In dem Fall empfehle ich jedoch einfaches Tagträumen von besseren Zeiten, schönen Erinnerungen und Zukunftsvisionen.
  • Auf sich schauen!
    Endlich Zeit sich was Gutes zu tun, sei es ein heißes Bad oder die längst überfällige Maniküre. Was sollte man auch sonst groß anstellen, wenn man den ganzen Tag alleine zuhause hockt? Was immer einem gut tut, ist erlaubt!
  • Haushalt und Ausmisten!
    Sobald das Wetter passt, stürzt sich der gemeine Wald- und Wiesenliebhaber hinaus in die Welt und lässt die Wohnung zurück, wie sie ist. Im kranken Zustand ist das anders, denn man kann weder großartig hinaus gehen, noch Bäume ausreißen. Ein idealer Zeitpunkt also, um die Wohnung auf Vordermann zu bringen. Das Tempo ist dabei nicht entscheidend. So eine Erkältung dauert schon gut und gerne 3-9 Tage. Man sagt ja immer sie „kumt 3 Tog, bleibt 3 Tog und geht 3 Tog!“
  • Facebook!
    Die Kommunikation mit der Außenwelt hilft ungemein, nicht völlig zu vereinsamen. Zu wissen, was in der Welt geschieht, tröstet über die innere Leere eines Krankenstandes hinweg. Man kann, ohne jemanden anzustecken, mit Freunden kommunizieren und sich in Facebook-Gruppen tummeln, wie andere auf einem Hofbräuhaus-Stammtisch. Denn genau so geht’s dort oft zu, leider auch was die Manieren betrifft. Ich friste meine Zeit gerne in Bergsport-Gruppen. Dort sind die Mitglieder meist etwas gesitteter. Ist sie nicht schön, diese Berg-Gemeinschaft?
  • Berg-Bilder und -Filme guggen!
    Wenn man nach der Arbeit nach Hause kommt, wird standardmäßig die Glotze eingeschalten. Völlig fertig vom Tag rieseln die neuesten Abenteuer der Simpsons oder die verrückten Theorien des Sheldon Cooper auf einen ein. Im Krankheitszustand ist das auf Dauer ziemlich langweilig, daher ist das der ideale Zeitpunkt, um sich bewusster Filme und Dokumentation anzusehen. Von Bergen, die man noch besteigen möchte, von Gegenden, in die man reisen möchte, von fremden Kulturen oder anderen wichtigen Themen, mit denen man sich noch nicht so auseinandergesetzt hat, wie man vielleicht möchte. Youtube bietet eine Flut von Kanälen und Angeboten, unter denen man wählen kann.
    Aufbauend auf die geschmiedeten Plänen aus Punkt 1, gibt es im Internet oder in den bereits erwähnten Facebook-Gruppen unzählige Bilder von möglichen Zielen, die unterstützend wirken und zum Träumen einladen.
  • Gesund kochen!
    Die meisten Bergsportler und Naturliebhaber machen das sowieso schon. Muss man eigentlich nicht wirklich erwähnen. Ich gestehe jedoch an dieser Stelle, dass das je nach Stresslevel, untergeordneten Wert für mich hat. Ich arbeite daran, aber es ist bei weitem noch nicht ideal. Dieser Punkt gehört zu meinen Vorsätzen für 2017, die ich hoffentlich länger als bis Februar durchhalte.
    Daher nutze ich mein krank sein dafür, endlich Zeit zum Kochen zu haben und mich mit gesunder Ernährung auseinander zu setzen. Möglicherweise folgt dazu ein eigener Blog-Eintrag in den nächsten Wochen.
    Zur Info: Heute gibt es Erbseneintopf!
  • Lesen!
    Wer hat in der schnelllebigen, von Stress geplagten Zeit noch die Muse zu lesen? Ich meine ein Buch und nicht die neuesten Statusmeldungen. Ich leider kaum, daher bietet sich das jetzt perfekt an. Zur Zeit vergrabe ich mich häufig in Berg-Büchern (Momentan: Auf Abwegen. Bergsteigen und andere Zwischenfälle* von Malte Roeper – sehr zu empfehlen -). Für weniger anstrengende Kost sorgen klassische Romane. Von Liebesschnulzen über Psycho-Thriller ist alles dabei.

Das war’s soweit an Tipps von mir. Zu viel Überanstrengen ist nicht gut und schadet mehr als es nützt. Darum nehm‘ ich mich beim Wort und lege mich mit einem Buch auf die wohlverdiente Couch.

Bis bald!

Eure Romana

*Über diesen Link könnt‘ ihr das Produkt direkt bei amazon bestellen. Für euch macht es keinen Unterschied, aber ich bekomme ein paar Cent dafür.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s