Anfänger, Bergtour, Skitour, Special Events

Nacht-[Skitour] Zinken(stüberl)

…oder auch „Die Jagd nach der goldenen Ananas“

_________________________________________________

Eckdaten:

Art der Tour: (Nacht-)Skitour
Ziel: Zinkenstüberl und die goldene Ananas (!)
Talort: Bad Dürrnberg – Hallein
Startpunkt: Parkplatz Zinkenlift
Dauer Aufstieg: ca. 1h 15m
Dauer Abfahrt/Abstieg: ca. 15 min
Höhenmeter Aufstieg: 510 HM
Schwierigkeit: leicht
Anreise: Öffis, Auto
Wetter: Regen, relativ warm
Pistenzustand: patziger, schwerer Schnee, aber da es eine Piste ist, trotzdem gut abzufahren
Einkehrmöglichkeit: Zinkenstüberl

__________________________________________________

Die goldenen Ananas? Hä? Was soll das sein…? Die Romana immer mit ihren verrückten Spielchen…! Diesmal, liebe Leute ist es aber kein Spiel von mir, sondern bitterer Ernst! Endlich hab ich den wahren Sinn des Skitouren Gehens entdeckt. Das muss man sich mal vorstellen, WAS DAS BEDEUTET!! Ich fühle mich wie ein Pionier, ja ein Entdecker, ein *lufthol* Neue-Maßstäbe-Setzer! Jawohl! Die Geschichte gehört unbedingt weiter verbreitet, denn diese kennen nur ganz wenige Eingeweihte bzw. war es BIS JETZT nur ein Mythos.

Jetzt seid ihr natürlich schon alle wahnsinnig gespannt, was es mit der goldenen Ananas auf sich hat, richtig? Na gut…. ich erzähl’s euch:

Die Geschichte der goldenen Ananas

Es war einmal vor langer Zeit ein kleines rundliches Etwas mit grünen, stacheligen Haaren. Es war immer ganz traurig, weil niemand mit ihm spielen wollte. „Du hast so hässliche Schuppen und so eine furchtbare 90er-Jahre Frisur! Wir mögen nicht mit dir gesehen werden!“
Kinder können so grausam sein, nicht wahr?

Jeden Tag weinte sich der schuppige, kleine Ananas-Junge in den Schlaf. Nicht einmal seine Mami konnte ihm Trost spenden. Er nahm sich ganz fest vor, wenn jemand mal mit ihm spielen möchte, dann bleibt er diesem Wesen ein Leben lang treu und ist Behüter, Schutzengel und Freund für’s Leben.

Er wusste aber nicht wie er dieses Wesen jemals treffen sollte. Er war nicht sonderlich gut in Sport und wurde von den muskulösen Äpfeln und strammen Karotten ständig ausgelacht. Er war auch nicht besonders schlau wie die Bananen oder die Erdbeeren (man, das sind vielleicht Streber…). Und so hübsch wie die Weinträubchen und die Birnen, mit ihrem großen Hinterteil, war er schon gar nicht.

Eines Tages, als der kleine Ananas-Junge wieder einmal mit hängendem Kopf durch die Gegend spazierte, stand er plötzlich vor einer großen, weißen Anhöhe. Zum ersten Mal seit langer Zeit hob er seinen Kopf und starrte ehrfurchtsvoll hinauf. „Wooooooow, das ist wunderschön!“, dachte er sich. „Was mag da wohl oben am anderen Ende sein?“

Das Adrenalin schoß in den kleinen schuppigen Körper, die grünen Haare standen ihm noch mehr zu Berge als üblich. Er musste es einfach wissen und irgendwie da hinauf kommen. Er hatte so etwas Wunderschönes noch nie zuvor gesehen. Er versuchte loszulaufen aber „platsch“, da knallte er voll aufs Gesicht und kugelte schnurtracks wieder den Hang hinunter. Aber so schnell gibt eine Ananas nicht auf! Er versuchte es gleich noch einmal. „Platsch“ machte es erneut und wieder kullerte er in die Richtung, aus der er gekommen war. „Verflixt und zugenäht“, fluchte er vor sich hin. Er war zwar nicht der Schlaueste, aber ihm wurde schnell bewusst, dass er da ohne Hilfsmittel wohl nicht hinaufkam. Darum sah er sich suchend um….

Eine Spur weiter die Straße entlang befand sich ein verrotetes Grundstück, auf dem eine alte Hausruine stand. Der größte Teil davon war bereits mit Moos überzogen. „Da wohnt bestimmt niemand mehr“ dachte sich der kleine Ananas-Junge und näherte sich vorsichtig. Er hob 2 alte Zaunlatten und einen Draht in die Höhe. „Hmmmmm, was, wenn ich mir diese Latten als Steighilfe an die Füße binde?“ Flux ist er damit zurück zum Hang geeilt und montierte sich die Zaunlatten an die Füße… Hoch motiviert sprintete er los. „Platsch“! Genauso schnell rutschte er wieder herunter. Aber ihm fiel auf, dass sich etwas verändert hatte. Er kullerte nicht mehr unkontrolliert den Hang runter, sondern konnte gezielter steuern, wo er hinfuhr. Also zuminest für den Weg nach unten, schien somit eine Lösung gefunden….

„Wie zum Geier soll ich da jemals hoch kommen?“ Kurz bevor er aufgeben und traurig nach Hause zurück kehren wollte, sah er in der Ferne einen weißen Punkt immer näher kommen. „Klack, klack, klack, määäääääh, klack klack klack, määääääh“, ertönte es schon von weitem. „Hm, was mag das wohl sein?“. Der kleine Ananas-Junge versuchte sich angestrengt auf den Punkt zu konzentrieren. Langsam konnte er fremdartige Züge erkennen. Es hatte komische lange Dinger aus dem Bauch stehen, auf denen es sich vorwärts bewegt. Links und rechts davon flatterten dünne Fäden, ganz viele davon, richtig buschig. Auf dem Kopf standen zwei gebogene Antennen weg. Ein wirklich sehr ausserirdischer Anblick. „Määäääääh, määäh, sei gegrüßt du rundliches, schuppiges Etwas, määääh! Wer bist denn du?“ fragte das fremdartige Zottelwesen. „Ich, äh,… ich…ich… bin Ananas, und du?“, antwortete der kleine Junge ängstlich. „Määäh, ich bin Ziege und das ist mein Nach-Hause-Weg, määäh“, sagte das Zottelwesen und deutete mit dem Kopf den Hang hinauf. „Was ist denn da oben, Ziege? Dort sieht es so schön aus. Kannst du mich vielleicht mitnehmen? Ich habe keine so langen Dinger aus dem Bauch stehen, auf denen ich gehen könnte, ich kuller dauernd wieder zurück zum Ausgangspunkt hier.“ Der kleine Ananas-Junge setzte seinen aller aller aller traurigsten Blick auf und sah dem Zottelwesen tief in die braunen Äuglein. „Määäh aber klar, määääh schnall dir deine Bretter wieder an und halt dich an meinem Fell fest, määäh dann zieh‘ ich dich den Berg hoch, määäh!“

Das war das erste Wesen im Leben der kleinen Ananas, das nett zu ihm war und ihm auch noch einen Gefallen tat. Vielleicht hatte er in diesem zotteligen Määäh-Määäh Wesen endlich jemanden gefunden, der ihn mochte und mit ihm spielt.

So ließ sich der kleinen Ananas-Junge also den Berg hoch ziehen bis zum Haus des Zottelwesens.

Das Haus der Ziege stand wirklich ganz ganz oben auf dem Berg. Genau da wo es kein Weiterkommen mehr gab, am obersten Punkt. Da staunte der Ananas-Junge nicht schlecht. Er hätte wirklich mit allem gerechnet, aber dass hier oben ein nettes kleines Ziegen-Häuschen steht, darauf wäre er niemals gekommen. „Das Häuschen ist wirklich nett und der Weg herauf sah bei dir gar nicht beschwerlich aus. Aber sag, warum lebst du denn ausgerechnet hier oben? Ist das nicht anstrengend jeden Tag hier herauf zu gehen?“, fragte die Ananas erstaunt. Die Ziege schaute ihn an und sagte bloß: „Määäh, dreh dich um, kleiner Ananas-Junge, und du wirst verstehen määäh!“
Verduzt guggte sich der kleine Ananas-Junge um… er wagte kaum sich zu rühren, aber er war ebenso neugierig. Ganz langsam wendete er seinen Körper Richtung Tal und traute seinen Augen nicht! „Woooooooaaaaaaaaaaaaaa“, tönte es aus ihm hervor und der Mund blieb ihm offen stehen. Was er nun sah, kann man nicht in Worte fassen. So etwas wunderschönes hatte er noch nie zuvor gesehen, nicht einmal im Fernsehen. „Verstehst du es jetzt määääh?“, fragte die Ziege. Die kleine Ananas fand keine Worte mehr und nickte stumm. „Määääh, na los, lass‘ uns reingehen, ich hab‘ ein Panorama-Fenster määäh, da können wir den Ausblick richtig genießen.“

Gesagt, getan, nix wie rein in die gute Stube. Die zwei neuen Freunde verbrachten einen wundervollen Abend zusammen. Sie spielten, sie lachten, sie erzählten Geschichten. Es war herrlich. Die kleine Ananas war so glücklich wie nie zuvor. Aber auch die Zottelziege war froh, endlich ihr Glück mit jemandem teilen zu können. Die beiden beschlossen an diesem Tag sich regelmäßig zu sehen und Freunde für immer zu sein. „Määäh, du hast wirklich ein Herz aus Gold kleiner Junge! Määääh, vergiss die da unten im Tal, komm herauf und alles wird gut!“

Doch irgendwie und irgendwann musste der kleinen Ananas-Junge auch wieder nach Hause gehen, sonst machen sich Ananas-Mama und Ananas-Papa riesig große Sorgen. Er tüfftelte und grübelte, bis ihm wieder einfiel wie gut er mit den angeschnallten Zaunlatten balancieren konnte. Er schnallte sich erneut die Bretter an die Füße und richtete sich talabwärts. „Tschüss Ziege! Ich komme schon bald wieder!“ rief er zurück, bevor er mit Schwung den Hang hinunter sauste. „Wuuuusch, wuuuuusch, wuuuusch“ einmal links und einmal rechts. Die kleinen Ananas sauste im eleganten Zick Zack hinab und es fühlte sich großartig an. Das Herz raste wie wild, die Augen konnten sich immer noch nicht abwenden vom Ausblick ins Tal, die Mundwinkel ließen sich nicht nach unten ziehen. Es war perfekt! „Das muss wahres Glück bedeuten!“ dachte sich der Kleine. 

Unten angekommen versteckte er seine Latten im nächstgelegenen Dickicht und machte sich auf den Weg nach Hause… aber das sollte nicht der letzte Besuch bei Herrn Ziege gewesen sein…

Der Ananas und der Ziege zu Ehren gehen wir heutzutage Skitouren. Die Kameradschaft, die Hilfsbereitschaft, die Kollegialität am Berg gibt es nirgendwo sonst. Man versteht sich blind, egal ob mit Freunden oder Fremden. Als Zeichen für die Ziege schnallen wir uns deren Fell unter die „Latten“, welches uns hinaufträgt. Die Ski (Latten) gelten als Zeichen für die Ananas. Jeder der den Gipfel erreicht, wird vom selben goldenen Licht erfüllt, wie der kleine Ananas-Junge einst. Daher das geflügelte Wort „die goldene Ananas“.
Wenn ihr euch als würdig erweist, dann erscheint euch irgendwann am Gipfel höchstpersönlich die goldenen Ananas in Fleisch und Blut beziehungsweise eigentlich in Fruchtfleisch und Saft.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann sitzen die beiden noch heute vor ihrem Fenster und genießen die Aussicht auf das was sie am Gipfel des Berges gefunden haben!

Die Jagd nach der goldenen Ananas

Jetzt kennt ihr die Geschichte vom Anfang des Skitouren Gehens uns der goldenen Ananas. Nun, wie aber bin ich auf diese Geschichte gestoßen?

Natürlich kannte ich diesen Ananas-Mythos vorher noch nicht. Das hätte ich mir bestimmt gemerkt, wenn mir der untergekommen wäre.
Zum Glück gibt es Facebook- Gruppen. Dort lernte ich A-Hörnchen Andy und T-Hörnchen Tanja kennen. Wie es dazu kam, könnt ihr in den Auszügen unten nachlesen.

 

Hier war zum ersten Mal die Rede von der goldenen Ananas und da wir Frauen von Natur aus furchtbar neugierig sind, wollten wir die unbedingt haben. Für alle Männer da draussen: Wie ködert man Frauen am besten? Mit seinen Nüssen! Im Idealfall -> Ananüsse!

Spaß beiseite! Wir wollen natürlich nur den Mythos der goldenen Ananas bewahren! Jetzt kommt der ernste Teil:

Die Anreise:

Mit dem Bus 170 nach Hallein Stirneiskeller – Dort sollte ich auf T-Hörnchen treffen, das mich dann mit hinauf auf den Dürrnberg nimmt. Gerade erst angekommen, schoss A-Hörnchen vorbei und gabelte mich auf. In dessen Begleitung befand sich ein weiteres Hörnchen, dass die goldenen Ananas finden wollte: Das S-Hörnchen.

Es gab dann oben am Parkplatz leichte Koordinationsschwierigkeiten, ABER wir haben es irgendwie, irgendwann alle geschafft uns zu finden. Das T-Hörnchen war kurz verirrt, kämpfte sich aber erfolgreich den Weg zu uns durch. Das ist gar nicht so leicht, wenn alles finster ist und jeder einem mit seiner Stirnlampe ins Gesicht leuchtet.

Der Ananas-Express war bereit zur Abfahrt.

Der Anstieg:

Trotz der Dunkelheit (ok, sagen wir Uhrzeit) herrscht hier eine absolut unschwere Wegfindung. Diese Strecke rennen richtige Skitourer-Horden hinauf. Es gleicht schon fast dem Las Vegas Strip, so viel Light Show war da. Selbst bei Regen und nicht idealen Bedingungen, gibt’s anscheinend genug Verrückte. Ob die wohl auch von der goldenen Ananas gehört haben?

20170201_185913
Meine „Zaunlatten“ im Schimmer der Stirnlampe

Die Tourenbeschreibung in Kurzform: Steil – Flach – Steil – Flach und zwar genau SO in diesen 4 Etäppchen.

Das hyperaktive A-Hörnchen tanzte um uns herum, während wir uns den Berg hochkämpften. Das S-Hörnchen war schon bald nicht mehr zu sehen, das hatte heute einen besonders guten Tag.
T-Hörnchen und ich schlurften etwas gemächlicher den Berg hoch. Weil so tut man das nämlich beim Skitouren… Schlurfen…
Als Kind musste man sich diese „Dahin-Schlurferei“ mühsam abgewöhnen. Da schrie sie wieder die Mama, man solle gefälligst seine Füße heben. Jetzt soll man sichs plötzlich wieder angewöhnen. Na was denn nun? Das kann einen schon ganz schön verwirren.

Beim letzten Flachstück angekommen, sah man schon ein schillerndes Leuchten aus der Ferne. Ob sie das wohl ist, die goldene Ananas? Voller Ehrfurcht näherten wir uns dem Schauspiel. Und wir waren nicht die Einzigen. Oben angekommen tummelten sich etliche weitere Anhänger des Ananas-Kultes, erkennbar an den Latten mit Fell an den Füßen. Es wurde frohlockt, Flachmänner gingen durch die Runde, ritsch ratsch Felle wurden abgezogen und sich selbst umgezogen. Aber wo war jetzt diese verflixte Ananas? Und wo ist dieses Schimmern hin verschwunden?

20170201_194800
Nach der Ankunft am Zinkenstüberl

Etwas enttäuscht betraten wir das Zinkenstüberl, der Treffpunkt der Ananas-Jünger.

Die Einkehr und die goldene Ananas

Und da war sie nun tatsächlich! Die goldene Ananas! Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Sie war viel schöner, als ich es mir erträumt hatte und erwartete uns bereits an unserem Tisch. Wir verbrachten einen wunderbaren Abend zusammen und die Hörnchen-Truppe ist seit diesem Tag ebenfalls unter die Ananas-Jünger gegangen. Das war auch der Moment, als uns die Ananas die ganze Geschichte erzählte… Der kleine Junge, das war nämlich er und was er da am Berg gefunden hatte, das machte ihn wahrlich unsterblich.

Als Andenken hinterließ er uns noch verzehrbare, goldene Ananüsse. „Wenn ihr die gegessen habt, dann seid ihr offizielle Anhänger des Ananas-Kultes und ich werde bei jeder eurer zukünftigen Besteigungen wie ein Schutzengel auf euch aufpassen! Verbreitet meine Botschaft, erzählt meine Geschichte!“, sagte er noch zum Abschied.

Wow, das war vielleicht ein Erlebnis! Ich bin immer noch hin und weg, wenn ich diese Zeilen schreibe.

 

 

Die Abfahrt:

Hinauf wandern und ankommen ist wirklich ein sehr schönes Gefühl, aber auf den Latten abzufahren, ist ebenfalls ein kleiner Hochgenuss. Beim Zinken ist dieser allerdings sehr kurz. Trotzdem war es eine kleine Herausforderung, denn in der Nacht sieht jeder gleich aus: 2 Beine und eine Lampe am Kopf. Da verliert man ganz schnell seine Hörnchen aus den Augen, wenn man nicht aufpasst. Mir ist es leider kurz so ergangen, aber zum Glück hat mich die Ananas wieder auf den rechten Weg gelotst.

Und das war’s dann auch schon wieder.

Zum Abschluss:

Ich hoffe, euch hat meine kleine Erzählung ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und ihr denkt bei eurer nächsten Tour an die Geschichte der goldenen Ananas. Eignet sich bestimmt hervorragend um Zweifler vom Skitouren Gehen zu überzeugen.

Gerne dürft ihr diese Geschichte weiter erzählen und verbreiten. Quellenangabe wäre dabei nett 😉

Liebe Grüße und bis bald!

Eure Romana.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s