Tipps und Tricks

9 To Do’s im Winter für Nicht-Skifahrer

Es gibt natürlich noch viel mehr, was man im Winter machen kann, außer Skitouren gehen. Was, das glaubt ihr mir nicht? Dann hab ich hier etwas für euch:

Und zwar eine Sammlung von Ideen, was ihr abseits der hohen Gipfel unternehmen könnt. Einige dieser Sachen eignen sich auch hervorragend für Familien mit Kindern.

VIEL SPASS!


1) Eislaufen

See

Im Idealfall ist es so kalt, dass die umringenden Seen zufrieren und eine tragende Eisschicht bilden. Beim Eislaufen auf Seen bitte unbedingt auf die Freigaben bzw. Sperren des jeweiligen zuständigen Bundeslandes bzw. der Stadt achten und sich auch daran halten!
Am See benötigt man eigene Eislaufschuhe.
Gute Eislaufseen in Salzburger Stadtnähe sind z.B.: Leopoldskroner Weiher, Salzachsee, Wallersee, Hintersee und Fuschlsee

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Leopoldskroner Weiher (Foto: https://www.stadt-salzburg.at)

 

Eisarena Salzburg Stadt – Aigen

Wem der See zu riskant ist, wenn die Bedingungen nicht ideal sind oder wenn man einfach nicht so weit fahren will, gibt es direkt in der Stadt Salzburg die Eisarena (Volksgarten).
Der Preis für eine Tageskarte beläuft sich auf 4,80 € für Erwachsene und 2,70 € für Kinder, Studenten und Lehrlinge.

Wer keine eigenen Schlittschuhe hat, kann sich dort für eine Leihgebühr von 3,90 € welche ausleihen.

Öffnungszeiten:

  • täglich von 10 Uhr bis 16 Uhr 15
  • Abendlauf am Montag, Mittwoch und Samstag von 19 Uhr 15 bis 20 Uhr 30

Nähere Infos unter: Eisarena Salzburg

 

Eislaufplatz Bergheim

Adresse: Iselstraße 20, 5101 Bergheim
Telefon: +43 662 451592 14
Email (offiziell): bergxi@bergheim.at

Öffnungszeiten:

  • Mo, Mi, Fr: von 11 Uhr bis 19 Uhr
  • Di und Do: von 11 Uhr bis 17 Uhr
  • Sa, So, Feiertag: 10 Uhr bis 19 Uhr

Preise:

  • 3,50 € für Erwachsene / 2,90 € für Jugendliche / 2,20 € für Kinder
  • Di und Do ermäßigter Tarif 2,80 € Erw. / 2,50 € Jugend / 2,00 € Kinder
  • Schlittschuhverleih 3,00 €

Nähere Infos unter: Eislaufplatz Bergheim

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Eislaufplatz in Bergheim (Foto: http://www.bergheim-tourismus.at)

2) Schlittenfahren & Rodeln

Natur-Rodelbahnen

  • Kuchl Gschwandt (Tennengau)
  • Naturrodelwiese im Ellmautal (Fuschl am See)
  • Loferer Alm Höhenstraße, 8 km
  • Krimml, Naturrodelbahn 2,2 km
  • Maria Kirchental, St. Martin bei Lofer, 2,1 km
  • Naturrodelbahn Kleinarler Hütte, Kleinarl, 6,5 km
  • Südwiener Hütte, Untertauern, Ausgangspunkt Vordergnadenalm
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Natur-Rodelbahn in Kuchl Gschwandt (Foto: bergfex.com)

 

Angelegte Rodelbahnen und/oder Flutlicht-Rodeln

Der Vorteil von angelegten Rodelbahnen ist, dass diese auch noch im Frühling befahrbar sind. Naturrodelbahnen gehen meist nur im Hochwinter.

  • Abtenau Karkogel, 3 km, Abendbetrieb bis 23 Uhr
  • Faistenau – Snowtubing-Bahn
  • 8er Königslehen Rodelbahn Radstadt, 6,2 km
  • Almweg Strussing, Werfenweng, 6 km
  • Kopphütte, Mühlbach am Hochkönig, 4,5 km
  • Rodelbahn Gnadenalm in Obertauern, 1,5 km – beleuchtete Nachtrodelbahn.
  • Berggasthof Sattelbauer Flachau, 4 km – Im Gasthof gibt’s gutbürgerliche Küche, die Talstation ist direkt im Ort in Flachau
  • Spezialtipp: Die längste, beleuchtete Rodelbahn der WELT befindet sich in Bramberg am Wildkogel. 14 km Länge, Startpunkt: Bergstation Smaragdbahn
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Rodelbahn in Bramberg am Wildkogel (Foto: https://www.wildkogel-arena.at/)

 

Kleinere Rodelhügel für Kinder und erwachsene Kinder direkt in der Stadt Salzburg

  • Glanspitz-Park (Grenze Lehen-Liefering)
  • Aignerpark (Fuß des Gaisberges-Aigen)
  • Hans-Donnenberg-Park (Riedenburg)
  • Krauthügel (Riedenburg)
  • Schlittenhügel am Mönchsberg (Altstadt)
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Schlittenfahren am Krauthügel in Salzburg-Riedenburg

3) Ausgedehnte Spaziergänge

Lohnende Ziele für ausgedehnte Spaziergänge in Stadtnähe sind:

Maria Plain

Hier hat man einen herrlichen Ausblick über die Stadt.

 

Die Tierwelt des Robert Scheck in Leopoldskron (ideal für Kinder!)
Nähere Infos: Flamingos & Co. in Salzburg

 

 

Aignerpark (am Fuß des Gaisbergs)

Mit Hexenloch, Schautafeln, Wasserfällen und vielem mehr zum Entdecken. Ein richtiger Abenteuer-Spielplatz für Groß und Klein.

 

Gaisberg-Rundwanderweg (Startpunkt: Zistelalm)

Geht nahezu bei jedem Wetter. Dauer ca. 1-1,5h. Nur minimale Steigungen. Es handelt sich um einen Schotterweg und die berühmte Holzbrücke. Der Weg ist für Kinderwägen geeignet (wenn nicht gerade zu viel Schnee liegt).

 

Mönchsberg & Festung

Tipp: Für Stadt-Salzburger ist der Eintritt zur Festung gratis. Einfach ganz lieb den Portier fragen.

 

Kapuzinerberg

Nicht ganz so stark frequentiert wie der Mönchsberg, aber nicht minder schön, ist der gegenüberliegende Kapuzinerberg.

 

Glasenbachklamm

Der Einstieg zur Glasenbachklamm befindet sich, wie der Name schon vermuten lässt in Glasenbach. Eine schöne und leichte Sommerwanderung, die aber genauso gut auch im Winter funktioniert. Kleidung und Schuhe je nach Schneelage wählen und ab geht’s.

 

Hellbrunn (Park-Spaziergang, Steintheather, Zoobesuch)

Nähere Infos zu Preisen & Öffnungszeiten des Zoos findet ihr hier: Zoo Hellbrunn: Preise & Öffnungszeiten


4) Kletter-/Boulderhalle

Wenn man nicht gerade Eisklettern möchte und trotzdem über den Winter fit bleiben will, dem sei eine unserer vielen Kletterhallen empfohlen. Die zwei, die sich direkt in der Stadt befinden, werde ich näher beleuchten.

Kletterhalle Itzling

Wasserfeldstr. 23
5020 Salzburg

Öffnungszeiten:

  • Mo, Mi, Do: 10.00 – 23.00 Uhr
  • Di: 12.00 – 23.00 Uhr (Vormittag: Routenschrauben)
  • Fr: 10.00 – 22.00 Uhr
  • Sa, So und Feiertage: 10.00 – 20.00 Uhr

Preise:

Erwachsene (ab 18):
Normalpreis: 13,50 €
Alpenverein/Naturfreunde-Mitglieder: 11,90 €
Mo-Fr einchecken vor 13 Uhr: 8,90 €

Jugendliche (12-17), Studenten (unter 27):
Normalpreis: 9,40 €
Alpenverein/Naturfreunde-Mitglieder: 8,60 €
Mo-Fr einchecken vor 13 Uhr: 6,70 €

Nähere Infos gibt es hier: https://kletterhallesalzburg.at/

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Kletterhalle in Salzburg-Itzling (Foto: Salzburger Nachrichten)

 

Boulderhalle „boulderbar“ – Schallmoos

Kletterspaß für Jedermann und Jederfrau. Ideal für die ganze Familie oder den routinierten Profi-Sportler. Und danach gönnt man sich ein kühles Blondes oder einen Cocktail an der hauseigenen Bar.

Richard Kürth Strasse 9
5020 Salzburg

Öffnungszeiten:

  • Mo: 14:00 – 22:00 Uhr
  • Di, Do, Fr: 10:00 – 22:00 Uhr
  • Mi: 7:00 – 22:00 Uhr
  • Sa, Feiertag: 9:00 – 22:00 Uhr
  • So: 9:00 – 21:00 Uhr

Preise:

  • Erwachsene: 9,90 €
  • Studenten (bis 26): 8,80 €
  • Jugendliche (bis 18): 7,70 €
  • Kinder (bis 14): 6,60 €
  • Kinder (bis 6): 5,50 €
  • Familie 1+: 14,40 €
  • Familie 2+: 24,40 €

Zusätzliches Service:

  • Schuhverleih
  • Bar
  • Diverse Kurse und Workshops
  • Events (Silvester, Fasching, etc mit Party, Live-Musik, speziellen Angeboten zu Speis‘ und Trank)

Weitere Infos unter: http://www.boulderbar-sbg.at/


5) Bogenschießen

Spätestens seit Katniss Everdeen die Herrschaft des Kapitols zerstört hat, ist der Bogensport in aller Munde. Wer sich gerne mal selbst daran versuchen möchte, für den hab ich hier den passenden Tipp:

Zum Ausprobieren bietet der Bogensportverein Salzburg Schnuppertrainings an. Die Termine findet ihr unter diesem Link: http://www.bogensport-salzburg.org/training/training__index.html

Des Weiteren gibt es verschiedene Outdoor 3D-Parcours. Die nächsten liegen in Hallwang, Koppl, Henndorf oder Thalgau und können üblicherweise für eine Tagesgebühr genutzt werden. Über die individuellen Voraussetzungen, die man dabei mitbringen muss, bitte auf der jeweiligen Homepage selber nachlesen, die sind überall verschieden. Hierfür braucht man meist eine eigene Ausrüstung. Manche Parcours bieten auch Leihbögen, einfach bei dem jeweils zuständigen Betreiber nachfragen.

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6) Geocaching

Geocachen kann man immer und überall zu jeder Jahreszeit, theoretisch reicht dafür eine einfache Handy-App wie zum Beispiel c:geo und ein Account auf geocaching.com

Auszug aus Wikipedia: Geocaching, auf Deutsch auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art Schatzsuche. Die Verstecke („Geocaches“), auf Deutsch kurz „Caches“ werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mithilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Mit genauen Landkarten ist die Suche alternativ auch ohne GPS-Empfänger möglich.

Ein Geocache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie häufig auch verschiedene kleine Tauschgegenstände befinden. Der Besucher kann sich in ein Logbuch eintragen, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Anschließend wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde. Der Fund kann im Internet auf der zugehörigen Seite vermerkt und gegebenenfalls durch Fotos ergänzt werden. So können auch andere Personen – insbesondere der Verstecker oder Owner (englisch für „Eigentümer“) – die Geschehnisse rund um den Geocache verfolgen. Wesentlich beim gesamten Such- und Tauschvorgang ist, dass von anderen anwesenden Personen das Vorhaben nicht erkannt wird und so der Geocache uneingeweihten Personen verborgen bleibt.

Jeder Cache wird einer bestimmten Schwierigkeitsstufe zugeordnet (T1-T5, T=Terrain) Das geht von ganz leicht und ohne Hindernis hebbar bis hin zu sehr schwer, ohne Werkzeug oder Hilfsmittel nicht erreichbar.

Beispiele für T5 Caches sind Verstecke auf Bäumen oder Stellen, wo man sich abseilen muss. Wie ihr seht, kann Geocaching ganz schön abenteuerlich sein. Sogar mitten in der Stadt Salzburg verstecken sich interessante T5-Caches, ohne die man diese Orte wohl niemals entdecken würde (siehe Bilder).

 


7) Skidoo fahren – Saalbach

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Bild: http://www.snowmobil-city.at

Wer schon immer mal mit einem Skidoo fahren wollte, der ist in der Snowmobil City in Saalbach richtig. Dort gibt es einen eigenen Parcours, auf dem man seine Runden mit dem lustigen Gefährt drehen kann. Hierfür ist keinerlei Erfahrung notwendig. Sicherheitseinweisung, Helm etc. gibt es vor Ort. Ideal auch für Gruppen- oder Firmenausflüge.

Mindestalter 15 Jahre!

Nähere Infos unter: http://www.snowmobil-city.at/


8) Bobbahn fahren – Königssee

Für die Adrenalin-Junkies habe ich einen ganz besonderen Geheimtipp!

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Gästerodeln am Königssee (Bild:http://eisarena-königssee.de)

Die Bobbahn in Schönau am Königssee (Deutschland-Bayern) bietet regelmäßig die Möglichkeit zum Gästerodeln an. Wer mutig genug ist, darf sich an ausgewählten Tagen im Jahr die Bahn hinunter stürzen. Spitzengeschwindigkeiten bis 80 km/h sind möglich (selbst getestet)! Ein wirklich unglaublich aufregendes Erlebnis, dass man mal gemacht haben sollte, wenn sich die Chance bietet.

Ab 10 Personen kann man die Bahn auch an anderen Tagen mieten. Nähere Infos dazu unter: http://www.eisarena-königssee.de/events-angebote/gaesterodeln/

Der Preis beträgt leistbare 12 € / Person im Gruppenrodeln ab 10 Personen oder zu den vorgegebenen Gästerodel-Terminen 11 € / Person.

Ab 12 Jahren möglich! Ausrüstung kann vor Ort ausgeliehen werden.


9) Thermenbesuch

Der Klassiker im Winter ist und bleibt ein ausgedehnter Thermenbesuch in einer unserer zahlreichen Wellness-Tempel.

Thermen in der näheren Umgebung sind beispielsweise das Aqua Salza in Golling, die Heiltherme in Bad Vigaun (nicht geeignet für Kinder), die Rupertustherme in Bad Reichenhall oder die Watzmann-Therme in Berchtesgaden.

Ich bin ja eher der Fan davon NACH einer Skitour oder einer anderen ausgedehnteren Outdoor-Tätigkeit in die wohlige Therme zu gehen, aber man kann es sich selbstverständlich auch „einfach so“ gut gehen lassen.

Wer Ruhe und Entspannung bevorzugt ist in Bad Vigaun gut aufgehoben. Dort verzichtet man auf unnötigen Schnick Schnack und die Besucher sind hauptsächlich Kurgäste. Wer es lieber actionreich mag, der sollte sich an die anderen erwähnten Thermen halten. Dort gibt es eigene Familienbereiche mit Rutschen, Babybecken & Co.

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