Gedanken

[Gedanken] Outdoorfreak vs. Haushalt

Nun sitze ich schon wieder hier und drücke mich vor der Hausarbeit. Indem ich aufgrund des Regens zwar ausnahmsweise nicht so gerne rausgehen will, aber diesen Artikel schreibe.

Ich gestehe an dieser Stelle: ICH HASSE HAUSARBEIT! Und zwar so richtig abgrundtief aus ganzem Herzen!

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Ich lehne mich mal sehr weit aus dem Fenster und behaupte, das macht niemand wirklich gerne, aber es soll doch ein paar Freaks geben, die da voll und ganz aufblühen, wenn sie etwas schrubben können. Und damit meine ich leider nicht das gegenseitige Schrubben diverser Körperteile, sondern den Ranz von Böden, Regalen und anderen Wohnungseinrichtungn.

Klar fühlt man sich danach besser, es ist toll nach einem Abenteuer draussen in ein wohliges Heim zu kommen. Ich würde lügen, wenn es mir nicht auch so erginge. Aber man hat eben manchmal einfach keine Zeit oder wenn man Zeit hat, dann hat man vielleicht grad keine Lust oder anderes zu tun. Es gibt nahezu immer Besseres zu tun…

Als ich noch studierte, war das Thema Haushalt viel leichter zu bewältigen, vor allem in der Prüfungsphase. Je mehr ich eigentlich lernen sollte, desto aufgeräumter war meine Wohnung. Hmmm jetzt wo ich so darüber nachdenke ist das noch ein Grund mehr wieder zu studieren.

f0114-hiking-clip-art-gif-uk5wsh-clipartAn den freien, schönen Tagen geht der Bergfex ja im Normalfall eher raus und somit ist das quasi die Flucht nach vorne. Jeder inkl. man selbst verzeiht es einem, wenn man das Wetter ausnutzt und lieber hinaus geht. Oder man muss arbeiten, da hat man davor, während und danach selbstverständlich auch keine Zeit aufzuräumen weil man sich zuerst mental voll auf die Arbeit einstellen muss, dann ist man nicht da und danach viel zu kaputt dafür.

Aber wann ist nun der ideale Zeitpunkt endlich die Bude auf Vordermann zu bringen? Ist es besser immer ein bisschen was zu tun, dass es nie ganz arg wird oder soll man ein bisschen zusammen warten und dann beispielsweise 1x die Woche/Monat oder wie oft auch immer radikal aufräumen. Wenn man halt dann mal Zeit hat… ich spekuliere ja meistens auf schlechtes Wetter an freien Tagen, aber eine der Stimmen in meinem Kopf meint dann nur ganz lässig: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!“ *ürgs* oh man…. so wird das nie was…

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Das einzige, was nicht so viel Überwindung kostet ist das Wäsche waschen… Einerseits macht sich das eh quasi von selbst in der Maschine und andererseits braucht man ja seine Sportklamotten wieder 😉 Das ist nicht soooo angenehm für die Tourenpartner, wenn man mit den stinkigen Klamotten vom letzten Mal antritt.

Ich glaub, ich bin der Typ Mensch, der sich mit Haushalt machen ein Leben lang schwer tun wird. Jetzt bin ich 30 und versinke teilweise immer noch im Chaos. Klar, bemüht man sich hinterherzukommen, ich hab ja auch drei Fellknäuel die ordentlich Dreck machen. Aber die Luft nach oben ist groß. Letztens zum Beispiel hab ich mich endlich dem Abwasch zugewandt. Davon gibt es sogar ein Bild, weil zu dem Zeitpunkt zufällig ein Gewinnspiel von Petzl auf FB gepostet wurde….Ok, jetzt habt ihr mich erwischt, ich war dazwischen immer wieder abgelenkt vom PC.

petzl

Wie dem auch sei, das is zwar gemacht, aber der Rest wartet noch. Ich bleib wohl auf ewig unverbesserlich…. Wem geht’s noch so? Oder gibt es hier eventuell sogar reinlichkeitsfanatische Outdoorfanatiker?

Hmmm vielleicht sollte ich öfter jemanden einladen… das soll auch helfen…

Das war nun ein kurzer Exkurs zu einem lästigen Übel, das uns alle betrifft. Ich glaub viel mehr muss man an dieser Stelle gar nicht dazu sagen. Ich warte derzeit auf Freizeit, viel Regen und Motivation…

Na jedenfalls wünsch ich euch fröhliches Haushalten da draussen (bzw. eigentlich drinnen) und bis bald!

Eure Romana

 

4 thoughts on “[Gedanken] Outdoorfreak vs. Haushalt”

  1. Ich hasse Hausarbeit genauso abgrundtief. Das Schlimmste ist aber das man sie von Zeit zu Zeit, in meinem Fall täglich, verrichten muss.
    Ganz fies finde ich wenn tagelang super aufgeräumt ist und keiner kommt zu Besuch. Kaum lässt man einmal alles liegen und verschiebt die Aufräumerei und Putzerei auf später/morgen/übermorgen klingelts und jemand möchte kaffeetschln 😦

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  2. Ich bin aktuell gerade dabei und verfluche mich wieder einmal, es so lange aufgeschoben zu haben…. Ich beneide dich wirklich nicht, um die täglichen Aufgaben einer Hausfrau und Mutter. Das sind doch im Grunde die wahren Helden auf dieser Welt! Und richtig *hihi* mit dem Besuch hast du recht – es meldet sich immer jemand an, wenn es gerade nicht passt. Klassiker.

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  3. Hausarbeiten… wer hat sich das nur ausgedacht. Irgendwie fühlt man sich wie in einem schlechten Film gefangen. Alles was man wegräumt, wäscht, bügelt, einsortiert usw. nach ein paar Tagen muss man es wieder von vorne machen. 😀

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