Anfänger, Bergtour, Skitour

[Skitour] Rossfeld – Ein Klassiker in Salzburger Stadtnähe

Das war damals 2009 meine allererste Skitour überhaupt und ich traue mich zu wetten, dass es bei vielen Salzburgern nicht anders war!

Diese Skitour bietet sich eben einfach an – ideal (aber nicht uninteressant) für Anfänger, Feierabend-Geher, Untrainierte, Kids oder zum Kennenlernen von neuen Tourenpartnern – kurz gesagt: die ideale Einsteigertour!


Eckdaten:

Art der Tour: Skitour
Ziel: Rossfeld-Gipfel 1537 m
Talort: Oberau / Bad Dürrnberg
Startpunkt: Parkplatz Mautstation – Rossfeld Panoramastraße
Dauer Aufstieg: ~1h
Abfahrt: Piste
Höhenmeter Aufstieg: ~300HM
Schwierigkeit: leicht
Anreise: Auto (es würde auch ein Bus fahren – Linie 848 von Berchtesgaden)
Wetter: Sonne
Pistenzustand: gut präpariert – minimal eisig
Einkehrmöglichkeit: Skihütten am Rossfeld


Die Anreise

Fairerweise muss ich an dieser Stelle anmerken, dass der Start von oben beim Mauthäuschen (wie so oft) am Besten mit dem Auto erreichbar ist. Wenn ihr niemanden mit Auto kennt, ist es ratsamer beim Parkplatz der Zinkenlifte zu starten (Aufstieg ca. doppelt so lang). Bis Bad Dürrnberg fährt ein gratis Skibus von Hallein aus.

Oder ihr macht es so wie ich und treibt euch in diversen Facebook-Gruppen herum. Meine diesmalige Begleitung war die Mia, eine ebensolche Bekanntschaft. Wir haben uns seit Wochen vorgenommen zusammen eine Skitour zu gehen, da wir konditionell ähnlich drauf sind. Das sind die angenehmsten Touren, wenn man sich so wenig wie möglich nach der Begleitung richten muss, sondern einfach sein Tempo gehen kann. Da wird weder jemand gehetzt (meistens ich), noch wird jemand zu sehr aufgehalten (meistens meine Begleiter).

Mit dem Auto fährt man von Hallein nach Bad Dürrnberg, bei den Zinkenliften vorbei und biegt an der T-Kreuzung nach links hangaufwärts ab. Man befindet sich nun auf der Rossfeld Panoramastraße. Der Hauptparkplatz befindet sich an der linken Seite kurz vor der Mautstation. Bei Hochbetrieb kann/muss das Auto aber auch schon mal neben der Straße Platz finden.

Von hier aus kann bereits auf die Piste hinüberblicken.

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Der Startpunkt zur Skitour auf das Rossfeld

Der Anstieg

Kurz nach dem Start zweigt man bereits rechterhand in den Wald ab. Das ist die eigentliche Tourengeher-Route. Man befindet sich so gut wie nie allein auf der Strecke, insofern ist die Abzweigung nahezu nicht zu übersehen. Als zusätzliche Hilfe ist sie unten im Bild zu erkennen.

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Hier geht es rechts Richtung Wald

Dann folgt eine Schneise durch den Wald – unter der Panoramastraßen-Brücke durch (sehr eindrucksvoll) und erneut über einen kleinen, geradeauslaufenden Waldweg. Dieser erinnert an eine Autobahn und ist in der Rush-Hour mindestens ebenso stark frequentiert.

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Der erste Teil der Waldschneise
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…unter der Brücke hindurch…
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…und schwupp di wupp… ist man auch schon auf der anderen Seite!
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Dann folgt die Autobahn in Richtung Rossfeld-Piste…

Am Ende des Waldes angelangt, kann man sich dann entweder für die steilere Variante links neben dem Schlepplift (Großerlift) oder für die leichtere, flachere Variante entlang des Bergrückens entscheiden. Mia und ich wollten es auf die harte Tour (Frauenpower!) und wählten den Weg geradeaus zum steileren Teil. Zum flachen Teil geht es nach rechts weg.
Die beiden Optionen sind an der Gabelung gut beschildert!

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Der Wald lichtet sich…
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…der Schnee auf den Bergen leider auch…
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…aber auf der Piste liegt zum Glück noch genug!
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It’s always time for a selfie!

Noch ein kleiner Tipp zum Steilstück: Wenn die Piste präpariert ist, dann ist es einfacher die höchste Steighilfe zu verwenden und in zügigem Tempo direkt raufzumarschieren. Das ist nicht der ideale Hang für ein Spitzkehren-Training. Wir hätten es versucht zu Übungszwecken, aber die Kanten der Ski rutschten mehr als die Felle.


Der Gipfel

Nach rund einer Stunde erreichten wir den Rossfeld-Gipfel auf 1537 m. Weitere Tourengeher und massenhaft Dohlen haben uns bereits erwartet…

 

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…ich hab Huuuuuunger…krah krah…!
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Herrlicher Ausblick auf das Göll-Massiv; hier im Bild: das hintere Freieck

 

Und weil’s so a schena Tog wor…

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…samma nu auf a Kaspressknedl-Suppal…
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…und auf a Bier eingekehrt!

 


Die Abfahrt

Die Abfahrt ist eine typische Pistenabfahrt… es gibt nur eine Kleinigkeit zu beachten: Der Weg hinab ist anders, als der Weg hinauf. Man fährt nicht durch den Wald, sondern hält sich nach der Skihütte immer geradeaus. Nach einem kurzen Schussstück erreicht man so den zweiten Teil einer Skipiste. Hier würde man herauf kommen, wenn man von Bad Dürrnberg (Zinkenlift) weg geht.

Am Ende der Piste muss man durch einen kleinen Tunnel (LANGSAM FAHREN!). Gleich dahinter erscheint dann der Ausgangspunkt der Tour neben dem Parkplatz.


Ich mag normalerweise keine stark frequentierten Pistentouren, aber in diesem speziellen Fall an diesem Tag hat es echt super gut gepasst!

Die Skitour auf das Rossfeld hat sich einen eigenen Blog-Eintrag durchaus verdient, denn, vor allem für eingangs erwähnte Zielgruppen, bietet sie alles was das Wintersport-Herz begehrt!

Wem die Strecke zu kurz ist, der hat die Möglichkeit entweder von den Zinkenliften aus zu starten (ca. doppelt so langer Anstieg) oder kann die Skitour auf’s Rossfeld selbstverständlich mehrmals hintereinander gehen. (Nicht lachen – das machen einige!)


Das Rossfeld als Nacht-Skitour

Der Vollständigkeit halber hier die möglichen Geh-Zeiten dieser Skitour als Nacht- bzw. Feierabend-Skitour:

Nach 16:30 Uhr gesperrte Pisten:

Rossfeld_Panorama_Winter_2016-1

Piste zwischen Gipfel- und Großerlift.
Verbindung zwischen Gipfel- und Großerlift.
Piste zwischen Teller- und Waldlift
Ersatzpiste:
Abfahrt nur rechts des Großenliftes, Abfahrt links des Gipfelliftes zur Rossfeld Skihütte und weiter zur Rossfeldalm.

Verbindungspisten täglich bis 19:00 Uhr freigegeben.
Mittwochs und samstags bis 22:00 Uhr.

Quelle: http://www.rossfeld.info/


 

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und bis bald!

Eure Romana.

 

 

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