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[Gedanken] Dynafit, Orthovox, Mammut und Co. – Markenzwang am Berg

Ist euch das auch schon aufgefallen? Ihr kehrt nach einer schönen Bergtour in einer Hütte ein und vor allem an Sonnen- und Wochenendtagen (meist beides in Kombination) erwarten euch dort bereits zig andere Bergsüchtige, die sich, ebenso wie ihr, selbigen verschrieben haben.

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Vor allem auf Skitour ist mir dabei eine Sache besonders stark aufgefallen: Nahezu jeder trägt ausnahmslos Markenklamotten. Und zwar meist keine günstigen oder schon etwas abgetragenen Modelle, sondern das Neueste vom Neuesten und das Teuerste vom Teuersten. Eine neue Skitour-Ausrüstung kostet gut und gerne an die 1000 € mit allem drum und dran (außer man hat am Gebrauchtwarenmarkt Glück). Nach oben hin gibt es keine Grenzen. Das lässt vermuten, dass dieser Sport hauptsächlich Menschen mit viel Geld vorbehalten ist, die sich eben auch Markenkleidung leisten können. Zeit sich näher mit diesem Thema zu beschäftigen, da mir das persönlich sehr am Herzen liegt.

In meinem Blog geht es unter anderem darum, dass man zum Berg gehen im Prinzip nicht viel Geld braucht (außer vielleicht Anfahrtskosten und einmalige Ausrüstungsanschaffung). Es gibt aber welche, die diesen Sport als Trendsport betreiben und sich über die Ausrüstung profilieren wollen. Allein schon die Tatsache, dass Berg gehen ein Sport sein soll, ist mir zuwider. Das ist eine Lebenseinstellung, eine Leidenschaft, aber doch kein Sport im eigentlichen Sinne. Na wie dem auch sei… ich hab einige Beobachtungen angestellt, die ich an dieser Stelle gern mit euch teilen möchte:
(bitte die folgende Aussagen mit einem zwinkernden Auge lesen 😉 )

Grundsätzlich lassen sie die Bergler in verschiedene Gruppen zusammenfassen. Da gibt es zum einen die Markentreuen, für die es nur die eine ultimative Marke gibt. Das ist durchaus gerechtfertigt bei Profi-Sportlern, die gesponsert werden und daher nichts anderes tragen „dürfen“. Warum man sich als Privatperson allerdings derart auf eine Marke fixiert, ist mir unverständlich.

Danach folgen die Gemischtmarken-Träger. In dieser Kategorie befindet sich die breite Masse. Das kommt zustande, wenn man sich seine Kleidung langsam zusammen kauft und vom Munde abspart, dadurch auch gerne bei Schnäppchen zu schlägt oder wenn man so flexibel ist und für die jeweilige Unternehmung bei allen Marken schaut, was das beste Modell ist.

Und zu guter Letzt folgen die No Name-Kleidungsträger. In dieser Gruppe befinden sich Anfänger, Wiedereinsteiger und jene welche, die es nicht so dicke am Konto haben (oder alles zusammen). Oder auch welche, die für ihr Hobby einfach nicht so viel Geld ausgeben möchten. Ist ja durchaus legitim.


 

Die Markenjunkies sind mittlerweile eine eigene Subkultur, die sich in folgende Kategorien aufteilen lässt:

Die Dynafitler

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Spitzenreiter im Skitouren-Bereich ist mit ziemlicher Sicherheit die Marke Dynafit. Wer ein Dynafit Outfit trägt und vielleicht sogar eine Dynafit-Skitourenausrüstung hat ist der absolute Spitzenreiter im Markenranking.

Aber wem sei es zu verdenken, schreit doch der Name allein schon dynamisch & fit und genau so wollen sich die Träger dieser Marke fühlen. Ich glaub wir kennen alle das Gefühl, wenn ein Dynafit-Skitourengeher an einem vorbeirennt. Adrett gekleidet von oben bis unten im ultra light Dynafit-Trainingsanzug mit Dynafit-Skiern und Dynafit-Schuhen und wahrscheinlich Dynafit-Unterhosen, bei denen nichts der Fantasie überlassen bleibt.

Ähnliche Marken wären hier Skinfit und Martini, für die gilt das gleiche.

Die Ortovoxen

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Ich hab bei dieser Marke ewig überlegt, wieso die ein „R“ als Logo haben – na, gebt es schon zu, euch ging es ähnlich! Bis ich dann mal geschnallt hab, dass das ein O und ein R sein sollen… aber gut, Wiedererkennungswert hat es, das muss man dem Logo-Designer lassen. Wenn auf einem athletischen Körper kein Leopardenkopf prangt, dann ist es mit ziemlicher Sicherheit eben jenes OR.

Dynafit vs. Ortovox ist wie BMW vs. Audi oder Spar vs. Billa.

Im Prinzip gleich gut, aber jeder Marke hat ihre eingeschworene Fan-Gemeinde. Man trägt entweder das eine oder das andere. Gemischtträger haben keine Ahnung. Punkt.

Die Mammutinger

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Mammut ist cool – Mammut ist trendy! Und das nicht erst seit heute, sondern schon seit Jahren. Genauso wie das gleichnamige Tier sind die Mammutträger schon nahezu ausgestorben und werden allmählich von den oben genannten Marken verdrängt. Aber es gibt sie noch! Ich oute mich an dieser Stelle: WENN ich ein Markenjunkie wäre, dann wäre ich wahrscheinlich ein Mammutinger.

Und es gibt schwarze Mammut-Stofftiere! Also wenn das kein Grund ist, Fan dieser Marke zu sein, dann weiß ich auch nicht mehr…

Die Salomonas

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Time to Play! Zeit zu spielen! Das ist das Motto der Salomon-Träger. Überall wo Salomon auftaucht, kommt im gleichen Atemzug dieser Satz hinterher geschmissen. Wem auch immer dieser Slogan eingefallen ist – Gratulation! Es impliziert Freiheitsgefühl, Jugend, wieder Kind sein wollen, Spaß, Lebenslust, einfach alles was Spaß macht!
Und genauso verhalten sich die Salomonträger. Die sieht man meistens irgendwo die Pisten runterhüpfen mit spektakulären Stunts, das Backcountry erkunden, den Powder durchkämmen und am Abend kann man davon Bilder und Videos auf Instagram durchstöbern mit dem berühmten Hashtag #timetoplay.

Die La Sportivaner

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DIE Klettervariante unter den Bergsportmarken! Wer über die Kletterei zum Berg gehen kommt, der kommt um diese Marke nicht herum und bleibt ihr zumeist treu. Der oft riesige Aufdruck auf ihren Kleidungsstücken ist nicht zu übersehen. Die dominate Farbe, das wunderschöne Senfgelb, ist bereits von weitem zu erkennen. Der Name strahlt Temperament und Stärke aus, genau wie ihre Träger (oder zumindest hätten sie das gerne). Sportlich, sportlicher, La Sportiva!

Die restlichen Marken sind dann schon etwas unscheinbarer und finden sich vermehrt in der Kategorie der mixed Markenjunkies (Salewa, The North Face,  und wie sie alle heißen…)


Die mixed Markenjunkies

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Wer sich nicht entscheiden kann oder will, der hat von allem etwas zuhause. Es ist ja grundsätzlich nichts Schlechtes im funktionalen Bereich auf Markenklamotten zurückzugreifen. Die Langlebigkeit ist erwiesen, die Qualität meist hochwertiger als bei vergleichbaren No Name-Produkten.

Wer mixed trägt ist oft auch ein Schnäppchenjäger. Angebote gibt es immer und überall. Mir beispielsweise ist grundsätzlich die Marke, die ich trage egal. Die Kleidung soll sich nach meinen Vorhaben richten und nicht nach dem Emblem, das darauf zu sehen ist.

Mixed Markenjunkies entstehen oft aus nicht ganz so wohlhabenden Personen, die sich ihr Zeug erst nach und nach erarbeiten und sich eben nicht sofort eine Vollmontur leisten können oder wollen. Finde das eine ziemlich gesunde Einstellung zu dem Thema Marke ja oder nein.



Die No-Name-Vertreter

Seit die Discounter auf den Zug aufgesprungen sind, funktionale Kleidung anzubieten, gibt es durchaus brauchbare Billigware auf dem Markt. Ich selbst trage gerne Funktionsshirts und lange Unterwäsche von Hofer & Lidl. Sie stehen den Marken qualitativ in nichts nach, sind angenehm zu tragen und günstig.

Bei Aussenbekleidung rate ich aus Erfahrung eher davon ab. Für Anfänger reicht es völlig, keine Frage, man braucht zum Berg gehen definitiv keine 200 Euro Jacke! Aber wenn man doch etwas regelmäßiger unterwegs ist, wird man bald merken, dass eine gute Jacke Gold wert ist.

Klamotten

Ich besitze aktuell zum Skitour gehen eine Jacke von Hofer (Inox ist die genaue Markenbezeichnung). Diese hat mich 35,90 EUR gekostet und war  bis jetzt bei ca. 12 Touren im Einsatz. Kurz nach dem Kauf haben sich bereits die ersten Mängel bemerkbar gemacht. Links und rechts am Bund hab ich zwei Löcher drin. Vom Stoff her wäre die Jacke grundsätzlich sehr gut. Sie hält warm, auch wenn man nicht so viel drunter anhat. Nur eben die Nähte sind eine große Schwachstelle.

Ob man diese Billigproduktion nun unterstützen will oder nicht, ist nochmal ein ganz anderes Thema. Eines ist nämlich hierbei sicher klar… die Kleidung wird billigst im Ausland (meist Asien) produziert. Der ökologische Fußabdruck ist hier definitiv näher am Bigfoot, als am Spitzmäuschen.
Dennoch sollte man No Name-Träger nicht verurteilen, denn wohl kaum jemand trifft diese Entscheidung freiwillig, schon gar nicht wenn man länger aktiv am Berg unterwegs sein will (ich spreche hier von Jahren).

Als ich meine allerersten Skitouren ging, bestand meine Kleidung aus irgendwelchen Baumwollshirts, nicht einmal funktional. Ich hatte weder Skiunterwäsche, noch Sportshirts, noch Skisocken.

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Beim Wandern fällt das Fehlen von funktionaler Markenkleidung nicht ganz so auf, weil man theoretisch auch in Jogginghosen oder Leggings wandern gehen kann. Und die Temperaturen auch einiges mehr an Kleidungsvariationen erlauben. Auch hier waren meine ersten Touren in stinknormalen, halbwegs bequemen Klamotten und Sneakers oder Turnschuhen. Mein einziges Paar Wanderschuhe hab ich 1999 zu Weihnachten von meiner Tante bekommen und diese waren bis 2014 noch im Einsatz. (Ich habe sie noch 😉 aber mittlerweile dienen sie eher als Erinnerungsstück und Not-Paar, als als brauchbarer Wanderschuh)


In den letzten Jahren werden die Berge nahezu überrannt. Die Bergsport-Gruppen schießen auf Facebook aus dem Nichts wie Unkraut. Immer mehr Leute verschreiben sich diesem Hobby, weil es blöd gesagt nur Vorteile bietet.
Man tut etwas für Körper und Geist, man ist in der freien Natur, wer in die Berge geht braucht keine Therapie, es ist sozial, billig, unkompliziert und einfach wunderschön.

Die Schattenseite von Trends ist jedoch, dass man dann auch auf Leute trifft, die aus den falschen Gründen am Berg unterwegs sind. Ich möchte an dieser Stelle natürlich niemanden was unterstellen, diese Zeilen sind immer noch mit einem zwinkernden Auge zu lesen, aber es ist doch immer wieder der ein oder andere Poser oder Blender unterwegs. Top gestylt in den aktuellsten Markenmodellen, solariumgebräunt und mit dem im Fitnesscenter aufgepumpten Körper.

Die High Society hat diesen Sport ebenfalls für sich entdeckt. Hier gilt es als Normalo cool zu bleiben und sich bitte bloß nicht davon anstecken zu lassen. Man braucht weder weiß Gott was für ne Ausrüstung, noch einen stählernen Körper zum Berg gehen. Und schon gar nicht lasst euch von irgendwelchen Poser-Bildern täuschen.

Früher tat’s die Lederhosn und a Hemd – fertig. Man ist eben einfach gegangen – in die Berg‘ – aus Liebe zur Natur, zur Umwelt und ein bisschen zu sich selbst.

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Luis Trenker in „Der Berg ruft“

Auf bald – wir sehen uns am Berg!

 

11 thoughts on “[Gedanken] Dynafit, Orthovox, Mammut und Co. – Markenzwang am Berg”

    1. Hallo Mario, danke für das nette Feedback!

      Und vielen Dank für den Hint wg der Verlinkung. Das kleine Menü da oben ist mir doch glatt durch die Finger gerutscht bei der letzten Umstellung. Habs schon geändert.

      Liebe Grüße! Romana

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    1. Es gibt ja Marken wie Sand am Meer, ich hab an dieser Stelle erstmal die rausgepickt, die mir am häufigsten untergekommen sind oder zu denen ich einen bestimmten Bezug habe.
      Da die Resonanz auf diesen Text aber doch viel höher ist, als ich erwartet habe, kann ich mir gut vorstellen, dass eventuell bei Zeiten eine Fortsetzung folgt.
      Die Subkultur der Markenjunkies scheint noch viel größer als gedacht ^^

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  1. Hallo Romana,
    ein sehr interessantes Thema, das Du hier aufgegriffen hast. Das bringt einen auch selbst zum Nachdenken. Ich zähle mittlerweile zur Fraktion ‚Gemischtmarkenträger‘, nachdem ich lange Zeit mit Baumwoll-T-Shirt, Jeans und Tennissocken unterwegs war.
    Klar ist Funktionskleidung komfortabler. Aber nur weil man sich diese nicht leisten kann, sollte man sich nicht davon abhalten lassen, in die Natur und in die Berge zu gehen.
    Liebe Grüße
    Biene*summsumm*

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    1. Hi Biene,
      danke für dein Feedback! Das freut mich sehr, wenn ich damit zum Nachdenken anrege, genau das war der Zweck. Eventuell erkennt man sich darin wieder oder hat Ähnliches ebenfalls erlebt. Ich selbst hab mich gestern dabei ertappt, wie mir plötzlich noch viel mehr als vorher die „kostümierten Wanderer“ aufgefallen sind… Grundsätzlich: Jeder wie er möchte, aber ein bisschen Schmunzeln musste ich schon in meinen Discounter-(Funktions-)Klamotten :p
      Bin voll deiner Meinung – klasse Einstellung hast du! Bloß nicht aufhalten lassen – und wenn man diese Leidenschaft für sich entdeckt, dann läppert sich das Markenzeug im Lauf der Jahre eh zusammen.
      Liebe Grüße auch dir!
      Romana

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  2. Ja!!! Besser hätte ich es nicht schreiben können und ich bin froh, dass ich nicht die einzige bin, die sich mit gelinder Verwunderung mit einer Flut von Markenkleidung konfrontiert sieht. Meine einzige Marke ist (*hüstel*) La Sportiva als Bergschuh, weil halt kein anderer ging – viel lieber hätte ich die Lowaschuhe aus dem Sonderangebot gehabt weil soooo bequem, aber da schlupft die Ferse immer raus. Ansonsten ging ich mit meiner Bon prix Hose (leider kaputt) und dem nächstbesten Oberteil unterwegs. Glangt a!

    🙂

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    1. Hehe nein damit bist du ganz bestimmt nicht alleine 🙂 Ist halt leider wie mittlerweile überall in dieser kommerzialisierten Welt…
      Ich hab einiges an Sportklamotten von meiner Mama geerbt (glücklicherweise haben wir eine ähnliche Figur und nehmen immer abwechselnd ab und wieder zu), da weiß ich oft gar nicht welche Marke oder Nicht-Marke das ist. Sie kauft aber auch viel bei Hofer und Co.
      Wenn sich die Markensachen in einem gesunden Tempo zusammen läppern, spricht ja grundsätzlich eh nichts dagegen, allein schon weil die wirklich ewig halten dann.
      Danke jedenfalls für das liebe Feedback, ich bin vor einiger Zeit auch schon über deinen Blog gestolpert… gefällt mir ebenfalls sehr gut! Wie geht’s dir denn mit dem Projekt „Watzfrau“? (Ich frage u.a. weil ich dieses Jahr rauf will)
      LG Romana

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      1. Die Watzfrau nimmt zumindest insofern Gestalt für dieses Jahr (…) an, als dass ich das Rumdaddeln mit mal ein bisschen joggen hier und ein bisschen T25 und ein wenig Freelethics dort beende und mich gerade an einen Trainingsplan mache… Inwieweit das schaffbar ist, weiss ich nicht:( Ich bin auch doof, als ich noch in Rosenheim gewohnt habe, hätt ich locker trainieren können, jetzt bin ich in Freising und die Anfahrt ist ziemlich weit in die Berge, also ist mal schnell nen Berg hoch nicht mehr drin.
        Wann steht bei Dir der Watzmann an, ca? Wirst Du an der Kühroint Halt machen? Wie sieht Dein Trainingsplan aus? Ich bin so gespannt, und finde es total cool, dass wir ein ähnliches Ziel verfolgen. Kennst Du diesesn Fitnesscheck vom DAV? Der ist kurz aber gemein. Also ich fand ihn gemein;)
        LG!

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  3. Irgendwie fehlt mir jetzt der direkte Antworten-Button??! Naja, dann eben so:
    Ich trainiere aktuell schon ziemlich fleissig auf mein Ziel hin. Mein eigentliches Ziel ist allerdings der Großglockner im Herbst. Auf dem Weg dahin kommt im Juli die Watzmann-Überquerung und irgendwann davor oder danach hoffentlich auch die Watzfrau. (Unter Projekte im Menü schreib ich da meine Fortschritte dazu). Das klingt alles ziemlich viel, aber wenn ich mir keine hohen Ziele stecke, dann weiß ich genau, ich halt sie sowieso nicht ein. Und ich will zumindest dieses eine Jahr jetzt Gas geben und das alles schaffen (und dann hoffentlich voll motiviert weiter machen haha).
    Kühroit – denke ja – meines Wissens geht man ja von dort weg, oder?
    Den Fitnesscheck vom DAV kenn ich leider nicht, aber ich wäre sehr gespannt darauf. Hast du nen Link für mich?
    Lg Romana
    (bin auch voll begeistert)

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  4. Hallo Romana,

    sehr interessant und sehr gut geschrieben….auch wir haben bei unseren Wanderungen oftmals den Eindruck, dass viele nur wegen den Marken in den Bergen überhaupt unterwegs sind.
    Ehrlich gesagt habe ich selber mit einem paar Wanderschuhe aus dem Discounter angefangen. Warum? Ganz einfach. Ich wollte erst mal sehen ob das überhaupt was für mich ist So würde ich es auch jedem empfehlen, wenn man was neues anfängt. Nicht gleich die teuersten Sachen kaufen, sondern klein anfangen. Schauen ob mir das Spaß macht und dann nachlegen. Dann muss es auch nicht immer die aktuellste Sommerware sein. Man bekommt oft die Vorjahresmodelle viel günstiger und die sind auch nicht schlechter. Klar, wenn jemand nur zeigen will, dass er Up-to-Date ist, dann muss immer das Neueste her. Aber die gehen ja dann wohl auch nur deswegen in die Berge, weil man sie dort sieht.
    Ist im Fahrradbereich auch nicht anders. Ich bin z.B. der Meinung dass eine Radhose allein schon wegen dem Begriff „Rad“ teuerer ist. Also nehm ich doch gleich ne Outdoorhose und fahr mit der…geht genauso gut oder schlecht wie mit einer Radhose.

    Aber letztendlich muss jeder für sich entscheiden, was er anzieht und wie viel er ausgibt. Und da ja jedes Jahr was neues rauskommt, scheint der Markt ja weiterhin vorhanden zu sein.

    Grüße
    Lefdi

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