Bergtour, Gedanken, Skitour, Wandertour

Das Kreuz mit dem Gipfelkreuz – eine unendliche Geschichte…

Der Tag neigt sich dem Ende zu. Wir kehren langsam heim in unsere guten Stuben und lassen die vergangene Zeit am Berg nochmal auf uns wirken, bevor uns der Alltag wieder völlig einnimmt. Beduselt vom Glücksgefühl lassen wir, nach einer heißen Dusche und dem ruhenden Abendessen in unseren Bäuchen, die Tour Revue passieren.

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Hunderte Fotos tummeln sich auf den Speicherkarten unserer Handys und Digitalkameras. Sie alle wollen begutachtet und sortiert werden, um sie möglichst noch am selben Abend mit der Welt (sprich Facebook und andere Social Media-Plattformen) zu teilen.

Vor allem auf Facebook sprießen die Outdoor- und Berggruppen wie Unkraut aus dem Boden. An schönen Wochenenden erreicht die Bilderflut oft sintflutartige Ausmaße.  Darunter befinden sich des Öfteren Fotos, die Potential für endlose Grundsatzdiskussionen liefern. Ein ganz spezielles Thema ist beispielweise das Gipfelkreuz und dessen Bekraxelung. Auf diese Thematik möchte ich nun näher eingehen! Unter anderem deswegen, damit ich bei jedem neuen Bild (und davon gibt es viele) jedes mal praktischerweise diesen Artikel darunter setzen kann, ohne erneut einen Roman verfassen zu müssen. Clever, nicht wahr?

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Das Gipfelkreuz am Hochstaufen – Bad Reichenhall

Zur Sache… Die Geschichte des Gipfelkreuz

Warum steht auf vielen Gipfeln eigentlich ein Gipfelkreuz? Gibt es auch andere Gipfelmarkierungen oder gar Berge, die gänzlich ohne eine Gipfelkennzeichnung auskommen? Was bedeutet das Gipfelkreuz? Wie „heilig“ ist es? Darf man nun rauf klettern oder nicht?

Die erste Erwähnung eines Gipfelkreuzes geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Vereinzelt wurden Kreuze auf katholisch geprägten Anhöhen oder Pässen der Alpen errichtet. 1492 stellte man am Mont Aiguille drei Kreuze an den Ecken des Gipfelplateaus auf, als Zeichen der heiligen Dreifaltigkeit. Das Gipfelkreuz hatte allerdings nicht nur eine rein religiöse Funktion inne. Ab dem 16. Jahrhundert wurden vermehrt Kreuze als Markierung für Alm- und Gemeindegrenzen aufgestellt.

Das erste größere Gipfelkreuz wurde 1799 von den Gebrüdern Klotz auf dem Kleinglockner aufgestellt. Am 29. Juli 1800 folgte das Kreuz des Großglockners. Beide Kreuze wurden bewusst als Markierung des Gipfels aufgestellt und dementsprechend kunstvoll angefertigt.

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Das heutige Großglockner-Gipfelkreuz

Ein richtiger Boom in Sachen Gipfelkreuz begann im 20. Jahrhundert mit Ende des Zweiten Weltkriegs. Viele Kreuze wurden zum Gedenken der Gefallenen oder als Dank an die überlebenden Heimkehrer errichtet.

Seit dem steigendem Interesse am Alpinismus und der Erschließung der Bergwelt, bekamen die Gipfelkreuze immer höhere Bedeutung zugeschrieben. Sie dienen nicht mehr nur als religiöses Symbol oder Gemeindegrenze, sondern markieren ein erreichtes Ziel und sind für viele eine fotografierenswerte Sehenswürdigkeit. Das artet sogar soweit aus, dass man eigens für Touristen Gipfelkreuze entwirft und an interessanten Stellen positioniert. Ein Beispiel dafür ist das größte, existierende Gipfelkreuz, das sogenannte Jakobskreuz, auf der Buchensteinwand im Pillerseetal (Tirol) auf 1456 m ü. A. In einer Höhe von 19 und 22 Metern befinden sich Aussichts- und Ausstellungsräume und auf der höchsten Ebene des Kreuzes in ca. 28 Meter Höhe eine Panorama-Aussichtsplattform.

Na, wer’s mag…

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Das begehbare Jakobskreuz auf der Buchensteinwand (c) kitzbueheler-alpen.com

Das Aufstellen eines Kreuzes

Na und wer stellt denn nun überhaupt überall diese Kreuze hin?

Bestimmte Vorgaben, nach denen Gipfelkreuze errichtet werden, gibt es nicht. Ebenfalls gibt es keine Vorgabe bezüglich des Materials oder der Form. Generell wird nur Wert darauf gelegt, dass man eine Kreuzform erkennen kann.

Zusätzlich muss darauf geachtet werden, dass die Standfestigkeit eines Kreuzes gegeben ist. Das betrifft die Witterungsbeständigkeit, genauso wie die Personensicherheit in der Nähe des Bauwerks. Der Errichter eines Gipfelkreuzes hat eine potentielle Gefahrenstelle an einer öffentlich zugänglichen Stelle eingerichtet und haftet daher für etwaige Unfälle. Wenn der Aufsteller nicht bekannt oder bereits verstorben ist, so haftet in diesen Fällen die jeweilige Gemeinde bei Unfällen. Aber hierüber streiten sich die Rechtsgelehrten.

Seit vielen Jahren ist es nicht mehr möglich einfach auf noch „gipfelkreuzlosen“ Bergen Kreuze zu errichten. Die Gemeinden müssen vorher eine „Baugenehmigung“ erteilen. Macht Sinn, denn sonst würden „weiß Gott wo“ Kreuze herumstehen…


Befürworter und Kritiker der Gipfelkreuze

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Reinhold Messner (c) movienetfilm.de

Der wohl bekannteste Gipfelkreuz-Gegner ist Reinhold Messner himself. Für ihn sind die Kreuze der Inbegriff des christlichen Glaubens und er ist absolut dagegen „die Berggipfel aus religiösen Gründen zu möblieren. Die Gipfel und Berge gehören der gesamten Menschheit, da ist es nicht legitim, dass sie durch eine Weltanschauung besetzt werden.“

Gipfelkreuz-Befürworter finden sich selbstverständlich in der Kirche aber auch in alpinen Vereinen, wie dem DAV (Deutscher Alpenverein). „Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, da die Alpen sowohl Natur- als auch Kulturlandschaft sind“, sagt DAV-Sprecher Thomas Bucher. Und zur Kultur gehöre nun mal traditionell das Gipfelkreuz.


Oh… und natürlich… Das Gipfelbuch!

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Eine wichtige und sinnvolle Funktion des Gipfelkreuzes ist das Gipfelbuch! Mittlerweile arten die Einträge in Gipfelbüchern zwar regelmäßig aus, vor allem in touristisch erschlossenen Gebieten, aber der ursprüngliche Sinn eines solchen Eintrages ist:

Im Falle eines Unglücks kann die Bergrettung nachvollziehen, wo man unterwegs war. Daher ist es wichtig seinen Namen und Wohnort, Datum und Uhrzeit hineinzuschreiben, ev. das Wetter und das persönliche Befinden oder sonstige Auffälligkeiten. Eher NICHT gehört hinein wie gut der Kaiserschmarrn auf der Hütte war oder wie sehr man sich auf das Bier freut! Wobei selbst das als Zusatz meist toleriert wird. Ich konnte in besagten Facebook-Gruppen aber auch schon Diskussionen dazu finden, was in einem Gipfelbuch zu stehen hat.


Gipfekreiz-Kraxeln: Pro und Contra

Wie ist das denn nun? Darf man auf ein Gipfelkreuz klettern oder nicht?

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Traunstein-Gipfelkreuz

Vorab: Es gibt dafür bzw. dagegen kein Gesetz! Man macht sich grundsätzlich NICHT strafbar, wenn man auf ein Gipfelkreuz klettert.

Ich habe hier die gängigsten Pro und Contra-Argumente aus diversen Online- und Real-Life-Diskussionen gesammelt:

Pro:

  • Es macht Spaß
  • Viele Kreuze wecken den Spieltrieb des Menschen
  • Man fühlt sich „über den Dingen“
  • Man ist WIRKLICH am höchsten Punkt des Berges
  • Die Aussicht ist noch besser
  • Es entstehen coole Fotos für die Nachwelt (oder Facebook)
  • Es sieht beeindruckend aus
  • Es erfordert Kletterskills
  • Man entflieht dem oft überfüllten Gipfel auf ein ruhigeres Plätzchen
  • Man kann sich noch mehr auspowern
  • Es verleiht ein gewisses Gefühl von Freiheit

Contra:

  • Es ist respektlos gegenüber den Gläubigen, die das Gipfelkreuz als religiöses Symbol betrachten
  • Es ist respektlos gegenüber den Menschen, denen das Kreuz unabhängig vom christlichen Glauben etwas bedeutet z.B. als Zielerreichung
  • Es ist ebenso respektlos gegenüber denen, die die Kreuze herstellen, hegen und pflegen v.a. beim Hinaufkraxeln mit Steigeisen und/oder Pickel
  • Ein Gipfelkreuz ist zwar im Normalfall witterungsbeständig aber nicht unverwüstlich
  • Der Querbalken ist nicht für Belastung ausgelegt, schon gar nicht einseitige
  • Es ist unter Umständen gefährlich und birgt eine hohe Verletzungsgefahr
  • Es könnte Kinder (und natürlich auch andere Erwachsene) negativ beeinflussen
  • Man fügt sich den Unmut der anderen Wanderer zu und eventuell auch noch danach, sollte man das Foto irgendwo hochladen

Eigentlich ist es nun sehr einfach zu sagen: OK, man könnte jemand dadurch stören oder beleidigen, also lass‘ ich es bleiben. In vielen Bereichen des Lebens funktioniert diese Denkweise sehr gut und ließe sich auch hier übernehmen. Andererseits kann man nicht immer nur das machen, was andere nicht stört und bloß niemand auf die Füße treten. Das funktioniert auf Dauer nunmal auch nicht… Zumindest sollte man sich beim Veröffentlichen derartiger Bilder auf den Gegenwind einstellen.

Jetzt wird es spannend…

Meine Ansicht dazu:

Die Contra-Seite wiegt höher, da durch das Beklettern von Gipfelkreuzen andere Menschen einen Schaden nehmen könnten, entweder in Form einer Beschädigung des Kreuzes (finanzieller und ideeller Schaden für die Aufsteller) oder einer Beleidigung ihres Glaubens (psychologischer Schaden). Daher stelle ich meinen Egoismus hintan und klettere grundsätzlich nicht auf Kreuze. Einzige Ausnahme wäre ein Kreuz, dass dafür gedacht ist. So eines hab‘ ich aber leider noch nie gesehen.

Und Zweitens: Ich bin zwar kein religiöser Mensch, aber mir bedeuten die Kreuze auch etwas. Es markiert den höchsten Punkt des Berges, es sagt mir, dass ich an meinem Ziel angekommen bin. Es fügt sich meist gut in die Umgebung ein und ist gefüllt mit der Liebe und Dankbarkeit von so vielen Menschen, die bereits hierauf gekommen sind. Jedesmal wenn ich einen Gipfel erreiche, so berühre ich das Kreuz und sage „Danke!“ Mal laut, mal flüsternd und manchmal nur in Gedanken. Die Form der Gipfelmarkierung spielt für mich jedoch keine Rolle. Man gewöhnt sich eben irgendwie an ein Kreuz als Symbol. Es ist Tradition, Heimatgefühl und Vertrautheit in einem.

Und natürlich noch: Wenn es ein Gedenkkreuz ist z.B. für Gefallene im Krieg oder verunglückte Bergsteiger, so käme ich ebenfalls nie auf die Idee hochzuklettern. Ich setz‘ mich ja auch nicht auf einen Grabstein.

ABER… Ich habe mich in der Vergangenheit schon an ein Kreuz gehangen. Und zwar an das sehr massive Schober-Kreuz, wer’s kennt. Allerdings käme ich nie auf die Idee davon Fotos ins Netz zu stellen. Ok ausnahmsweise… weil ihr es seid… ich bekenne mich schuldig! Aber erzählt es nicht weiter!

 

 


Alternative Gipfelmarkierungen…

Genug der Kreuze… was gibt es denn sonst noch so für Gipfel-Kennzeichnungen? Bei manchen davon stellt sich nämlich die Frage des Bekletterns gar nicht!

In Italien beispielsweise findet man öfter eine Madonna am Gipfel, statt einem Kreuz.

Madonna

Auf vielen Gipfeln im asiatischen Raum existieren keinerlei Gipfelmarkierungen, weil die Einheimischen glauben, dass der Sitz der Götter am Berg ist und man da sowieso nicht hinauf gehen soll.

In buddhistisch geprägten Gegenden finden sich am Gipfel Steinhaufen mit tibetischen Gebetsfahnen. Dieser kulturelle Trend verbreitet sich auch immer mehr auf unseren Bergen.

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Tibetische Gebetsfahnen am Gipfel des Mount Everest

Auf meinem Lieblingsberg (bzw. einem von zwei) steht ein Maibaum. Welcher das ist?
Der kleine Barmstein in Hallein. Ein Hommage an dieses herrliche Stück Fels findet ihr unter folgendem Link -> KLICK


Ich habe mit meiner Creative Art Direktorin kürzlich über alternative Gipfelmarkierungen diskutiert. Es fing harmlos an mit Spitzen und Dreiecken, auf die man automatisch nicht mehr klettern oder sich setzen will und endete in Gipfelkatzen bzw. Gaaadseen, Gipfelgemüse, Gipfelsuizidkabinen (4 Wände ohne Boden), und noch viel viel mehr an Unsinn… Viel Spaß mit unseren kreativen Ergüssen zur abschließenden Auflockerung dieses kontrovers diskutierten Themas „Gipfelkreuze“!

Der heiß geliebte und begehrte Gipfelspargel…

Gipfelspargel

Die bereits erwähnte Gipfelkatze… Hier ist besondere Vorsicht geboten. Wenn sie gut gelaunt ist oder so entspannt wie am Bild, dann dürft ihr euch dem Gipfel nähern. Wenn sie jedoch faucht und die Nackenhaare aufstellt, würd‘ ich auf den finalen Gipfelanstieg verzichten…

Gipfelkatze

Das große Manko vieler Kletterrouten ist der fehlende Gipfel. Ein Wandhahn behebt dieses Problem jedoch. Was ist schöner als dieser herrliche Ausblick in luftiger Höhe und dazu ein kühles Blondes?

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Wenn der bevorstehende Abstieg zu anstrengend ist, so gibt es mancherorts auch schnellere Varianten z.B. in Form eines Sprungturms…

sprungturm.png

 

Fortsetzung folgt…

4 thoughts on “Das Kreuz mit dem Gipfelkreuz – eine unendliche Geschichte…”

  1. Danke, Romana für den Artikel.

    Was mir aufgefallen ist: bei der Pro-Liste ist es dir gelungen, die Argumente in kurze knackige Begriffe zu packen, während du die Contra ausführlicher formulieren musstest.

    Daraus lassen sich zwei Schlüsse ziehen: Die Pro-Argumente gingen dir intuitiver von der Hand oder die Contra-Argumente sind dir wichtiger (OK, das bringt uns auch nicht weiter…)

    Ich klettere nicht auf die Kreuze, weil ich lieber am Gipfel die Pause und Aussicht genieße. Früher hab ich’s aber gelegentlich gemacht – da war ich aber noch jung und übermütig 😉

    LG
    Gert

    Gefällt mir

    1. Hallo Gert!
      Vielen Dank!

      Zu deinem Feedback: Punkt 2: Mir sind tatsächlich die Contra-Argumente wichtiger, da ich eher auf dieser Seite stehe, wie man dem Text entnehmen kann.
      Ich habe versucht mich in die Pro-Seite hinein zu versetzen, aber konnte leider keine schlagkräftigeren Argumente finden 🙂 wollten ihnen aber auch nicht pauschal unrecht tun und „schlechte Menschen“ daraus machen…

      Hehe ja ich wär total für alternative Gipfelmarkierungen.. Glaub ich starte da ne Initiative…

      Lg Romana

      Gefällt mir

  2. Liebe Romana, möglicherweise irrst du dich, was den Strafbaren Tatbestand angeht, siehe mal hier: https://www.jusline.at/gesetz/stgb/paragraf/188 – es wäre dann natürlich im Einzelfall zu entscheiden, ob es sich durch Hinaufklettern auf ein Gipfelkreuz schon um eine Harabwürdigung handelt . . . . aber, Frage: was würdest du sagen, wenn jemand auf einen Kirchturm klettert? Oder auf ein Altarkreuz ? Manche, wenn ich den parallel laufenden fb- thread lese, meinen ja überhaupt, man kann eh einfach auf alles raufklettern was da so in der Gegend rumsteht . . . .
    Aber – beginnen wir woanders: es gibt auf der ganzen Welt, die wir hier kennen, hunderte verschiedene Kulturen, Völker, Stämme, Gesellschaften und beinah ebenso viele Religionen, Glaubensrichtungen, samt Unterarten, etc. – das ist ja allgemein bekannt. Und allen diesen „Religionen“ (oder Glaubensrichtungen) ist eines gemeinsam: sie beten etwas an – sie verehren etwas – und sie haben dafür Symbole, oder heilige Plätze, oder Tiere, oder Berge, Flüsse, etc. – mchen wir mal ein paar Beispiele:
    Die Inder, man glaubt es nicht, halten die Kühe für heilig! Für mich nicht nachvollziehbar – dazu ess ich zu gern Rindfleisch – aber wenn ich nach Indien käme, würde ich diesen „eigenartigen“ Glauben der Inder respektieren und die Kühe dort mit Respekt behandeln. Für mich ist das eine Selbstverständlickeit . .
    Oder: In Tibet gibt es den Berg KAILASH – das ist für die Tibeter ein „Heiliger Berg“ – andere würden sagen: ist eh nur ein Steinhaufen . . . aber nein: für die die dort leben und daran glauben ist es ein Heiliger Berg – er wird von vielen auf Pilgerwegen umrundet – aber keiner würde es wagen, auf den Gipfel zu steigen (nicht einmal der Reinhold Messner – der war schon dort, das kannst du in seinen Büchern nachlesen.
    Anderen sind Bücher „heilig“ – den Muslimen zb. der Koran . . . davon hast du sicher schon gehört – also ich bin absolut kein Muslim, aber wenn ich auf der Strasse einen Koran liegen sähe, würde ich nicht darauf herumtrampeln oder draufspucken und sagen oder denken: scheißegal – ist eh nur bedrucktes Papier ! US – Gefängisaufseher haben zb. muslimischen Gefangenen in Guantanamo kein Toilettenpapier gegenben, sondern nur den Koran: die konnten sich dann überlegen ob sie sich damit den A…. wischen oder ungereinigt die Toilette verlassen – dies nur so zum Beispiel
    Oder: den Indianern Nordamerikas war der Weiße Büffel heilig – der wurde nicht gejagt sondern geschont und als göttliches Tier angesehen – und noch zehntausend andere Beispiele von den Massai bis zu den Maoris oder den Amazonas-Indianern, dein Ureinwohnern von Papua-Neuguinea und und und . . . . alle haben ihren Glauben, Ihre Symbole – und man tut gut daran, auch wenn man selbst ungläubig ist, oder an etwas völlig anderes glaubt, diese Symbole und Plätze der anderen zu respektieren, zu achten – und nicht zu entweihen – und da bei uns in Europa das KREUZ ein christliches Symbol für viele tausend oder hunderttausend Menschen (evtl. Millionen) ist, finde ich es angebracht, dieses Kreuz mit Respekt zu behandeln und nicht darauf herumzuklettern – und zwar UNABHÄNGIG davon welch Religion oder Nicht-Religion man selbst angehört!
    Das ist nämlich der Knackpunkt, den viele in der laufenden fb-Diskussion nicht kapieren oder kapeiren wollen: die meinen weil ihnen das Kreuz nichts bedeutet kann man einfach drauf rumklettern oder überhaupt machen was man will – und diese Einstelllung teile ich nicht:
    absolut nicht!

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